Zivilcourage in der Gesellschaft stärken

Polizeibeamtin übergibt Mutter mit Tochter die Zivilcourage-Scheckkarte in einem Einkaufszentrum

Bereits seit 2000 möchte die Kampagne "Wer nichts tut, macht mit" Bürgerinnen und Bürger anregen, anderen zu helfen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Zudem zeichnet der Minister des Inneren und für Sport jährlich Bürgerinnen und Bürger mit dem Preis für Zivilcourage aus, die gegen die Weggeh-, Wegseh- und Weghörmentalität gehandelt haben und damit Vorbilder sind. 
Gleichzeitig bietet die Leitstelle Kriminalprävention in Kooperation mit der AG Frieden aus Trier regelmäßig die Zivilcourage- Trainer/innenausbildung an. Das Netzwerk Zivilcourage wird stetig größer.

"Wer nichts tut, macht mit"

Wer nichts tut, macht mit.
Vorderseite der Zivilcourage-Karte
Falls Sie Zeuge einer Straftat werden: Ich helfe, aber ohne mich in Gefahr zu bringen. Ich fordere andere direkt zur mithilfe auf. Ich beobachte genau und merke mir den Täter. Ich organisiere Hilfe - Notruf 110. ich kümmere mich um das Opfer. ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung. gemeinsam gegen Gewalt
Rückseite

Die Kampagne "Wer nichts tut, macht mit" will der Kultur des Wegsehens entgegenwirken und zivilcouragiertes Handeln anregen. Jede Bürgerin und jeder Bürger muss wissen, was getan werden kann, wenn eine andere Person in einer Notlage als Opfer einer Straftat angetroffen wird.

Das Thema hat seit über 20 Jahren nichts von seiner Aktualität verloren. Aus diesem Grund geht es den Initiatoren der Kampagne darum, nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit zu erregen, sondern ein nachhaltiges Umdenken zu erreichen. 2009 wurde die Kampagne mit dem durch die Stiftung Kriminalprävention ausgelobten Deutschen Förderpreis Kriminalprävention in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Zivile Helden

Spannende interaktive Fälle

Im Projekt Zivile Helden kann jede und jeder selbst entscheiden, wie sie oder er in einer Notsituation handeln würde.