Wer nichts tut, macht mit! - Zivilcourage kann man lernen

Manche Menschen trauen sich nicht, aktiv einzugreifen, wenn andere beschimpft, beleidigt oder geschlagen werden. Es fehlt oftmals an Wissen, wie man sich richtig verhalten kann, wenn man Zeuge einer Straftat wird - ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen! Ein Training der Landeszentrale für Politische Bildung RLP zeigt, wie richtiges Helfen funktioniert.

Das Zivilcourage-Training bietet Gelegenheit, Handlungsoptionen kennenzulernen, um in Konfliktsituationen deeskalierend eingreifen zu können - ohne sich selbst zu gefährden. Ziel ist es, Strategien zu erproben und einzuüben, die eigenen Stärken und Grenzen auszuloten und zu lernen, Situationen richtig einzuschätzen. Im Ergebnis sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, im Bedarfsfall angemessen und selbstbewusst (re)agieren zu können.

Das Training setzt auf der gedanklichen Ebene, beim Verhalten und bei der Selbsterfahrung an. Anhand von Beispielen und Alltagserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird Zivilcourage behandelt und in Rollenspielen eingeübt. Das Training bedient sich dabei einer ganzen Bandbreite pädagogischer Methoden und Moderationselementen, die auf die jeweiligen Teilnehmenden ausgerichtet sind. 

Datum: 04. November 2017
Ort: Opfer- und Täterhilfe e.V. Mainz 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Anmeldemodalitäten finden Sie auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung RLP