Best Practice Projekte in Rheinland-Pfalz

Wie kann Kriminalprävention erfolgreich umgesetzt werden? Viele kommunale Angebote haben das in der Vergangenheit bereits unter Beweis gestellt. Nun hat die Leitstelle "Kriminalprävention" anlässlich ihres Jubiläums eine Auswahl der 26 besten Praxisbeispiele zusammengestellt.

Wodurch schränkt man übermäßigen Alkoholkonsum ein? Welche Tipps helfen Senioren, sich im Netz zurechtzufinden? Wie unterstützt man Jugendliche dabei, mehr Selbstbewusstsein zu erlangen?
Diese und weitere Fragen beschäftigen kommunalpräventive Gremien schon seit einigen Jahren. Deshalb wurden in fast allen gesellschaftlichen Bereichen wie Sport, Medien oder Kultur gezielt Konzepte entwickelt und erfolgreich durchgeführt. 
Einige Verantwortliche stellten ihre Arbeit auch beim 20-Jährigen Jubiläum der Leitstelle vor. So zeigte beispielsweise Yvonne Morzik vom PP Westpfalz, wie man dem Problem Cybermobbing durch die Ausbildung von jugendlichen "Experten" an Schulen aktiv entgegentritt. Die Darsteller des Musicals "Das Rockmärchen" gaben eine spezielle Version ihres theaterpädagogischen Stücks zum Besten und die Macher der Planspiele präsentierten ihre realitätsnahe Simulation. Alle Angebote finden sich auch in der Broschüre wieder. 

Die Sammlung der Best-Practice Beispiele bildet natürlich nur einen kleinen Teil aller kriminalpräventiven Projekte in Rheinland-Pfalz ab. Ein zentrales Kriterium für die Auswahl war, dass sie replizierbar und für Andere zur Nachahmung geeignet sind. So findet man unter jeder Beschreibung Ansprechpartner oder Ansprechpartnerinnen, die bei möglichen Fragen kontaktiert werden können. 

Die Broschüre wurde schon am Tag der Prävention und am diesjährigen Tag der Deutschen Einheit in Mainz an den Mann gebracht und ist nun auch online verfügbar.