Einbruchsmethode Aufhebeln  © Polizei RLP

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Einbruchs-Methode 1: Aufhebeln

Das Aufhebeln ist die beliebteste Einbruchsmethode. Als Gerät verwenden die Täter meist einen handelsüblichen Schraubenzieher / Schraubendreher. Ungesicherte Fenster und Türen sind mit diesem Werkzeug vom Einbrecher in wenigen Sekunden aufgehebelt – fast ohne Spuren zu hinterlassen.

Fast lautlos, schnell rein, schnell raus und das völlig unauffällig. Oftmals schauen die Täter erst mal durch das Fenster nach sichtbar abgelegter Beute - wie beispielsweise von außen erkennbaren Handtaschen, Autoschlüsseln oder Geldbeuteln. Guter Einbruchschutz heißt also, für ausreichenden Schutz vor Aufhebeln zu sorgen - durch mechanische Sicherheitstechnik.

Einbruchs-Methode 3: Plastikklammern

Sind Ihnen an Ihrer Haustür oder auf dem Fußboden davor schon einmal Plastikklammern aufgefallen? Gut möglich, dass sich hier Einbrecher ein neues Ziel ausgesucht haben!

Einbrecherbanden kennzeichnen ihre ausgekundschafteten Objekte häufig mit Markierungen und signalisieren damit ihren "Kollegen", ob hier etwas zu holen ist, ob Sicherungseinrichtungen vorhanden sind oder ein Wachhund die Stellung hält. Diese Markierungen an Zäunen und Hauswänden sind allgemein als "Gaunerzinken" bekannt. Eine relativ neue Masche besteht darin, wenig auffallende Plastikklammern in die Haustür zu stecken. Ist dieses Utensil nach wenigen Tagen immer noch vorhanden, ist dies ein untrügliches Zeichen für die Einbrecher, dass dieses Haus zurzeit nicht bewohnt ist. Sollten Sie entsprechende Markierungen oder Kennzeichnungen an Ihrer eigenen Immobilie oder am Haus des Nachbarn feststellen, benachrichtigen Sie die nächstgelegene Polizeidienststelle. Sie können so dazu beitragen, organisierte Einbrüche präventiv zu verhindern oder aber bereits ausgeführte Delikte aufzuklären.